MUTige Gespräche über den Islam

Mutige Gespräche – Mutige Fragen**

 

Fast jeder von uns kennt freundliche und herzliche Muslime. Sie begegnen uns bei der Arbeit, als Kinder in der Schule oder als Nachbarn. Sie sind zu unseren Freunden geworden und gestalten gemeinsam mit uns das moderne Deutschland.

 

Auf der anderen Seite hören wir schreckliche Nachrichten über das Kalifat in Hamburg oder den Mord an einem Polizisten. Es wird berichtet, dass für viele Muslime die nicht-muslimische Welt als „haram“ (unrein) gilt und Kontakt verboten ist. Wir Nicht-Muslime werden als „Kaffer“ (Ungläubige) bezeichnet.

 

Und dann gibt es die AfD, die einfache Antworten anbietet, die viele gerne glauben, weil sie nicht nachdenken wollen.

 

Wir wollen mit Ihnen darüber nachdenken, Fragen stellen und nachbohren, um echte Antworten zu finden. Antworten, bei denen uns Bischof Dr. Yassir Eric ein kompententer Gesprächspartner sein wird. In seiner Jugend war er selbst ein radikaler Muslim. Er kennt das radikale Denken der Islamisten von innen. Er wurde Christ, studierte in Deutschland Theologie und hat hier seine Doktorarbeit geschrieben.
    
An diesem besonderen Abend (Samstag, 20.Juli 19.30 Uhr) in der Friedenskirche wird er uns Antworten auf Fragen geben, die man sonst nirgendwo bekommt.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Ihr Pfarrer Hans-Dietrich Nehring

 

 

 

Andacht im Birkenblatt von Andrea Nehring

Die iranischen Christen sind aufgeregt. Im MC Fit, wo viele von ihnen trainieren, haben sie junge Moslime interessiert diskutieren gehört, ob sie sich für das Kalifat engagieren sollen. Die Begeisterung, für Allah in den Endkampf zu ziehen, ist zu spüren. Sie jagt unseren Christen, die in muslimischen Ländern wegen ihrer Konversion zum Christentum verfolgt waren und fliehen mussten, eine Gänsehaut über den Rücken.

Wir Deutsche zucken etwas hilflos die Achseln. „Das ist doch nur eine kleine Gruppe von Extremen gewesen, da in Hamburg“, sagen wir. „Und der, der den Polizisten angegriffen hat, war sicher nur fehlgeleitet. Nehmt das doch nicht so ernst“, lächeln wir überlegen.

Die ehemaligen Muslime schauen uns fassungslos an: „Du merkst es gar nicht, oder?“, sagen sie.  „Ihr denkt einfach zu lieb, ihr Deutschen. Weißt du eigentlich, was Kalifat heißt? Kalifat, das ist die Endzeit im muslimischen Glauben. Wenn endlich alle Allah anbeten und die ganze Welt dem wahren Glauben angehört, dann wird Gott den Kalifen als seinen Stellvertreter auf Erden erwählen, der das Paradies regieren darf. Dann wird Friede auf Erden sein. Ja, Islam will Frieden. Aber der Frieden darf mit Mord und Totschlag erkämpft werden.

Wir Deutschen runzeln zweifelnd die Stirn. Aber alle Iraner sind sich einig und reden jetzt aufgeregt durcheinander: „Der Koran“, so erklären sie uns, „fordert die Gläubigen auf, alle Ungläubigen zu bekämpfen, gegebenenfalls zu töten, wenn sie sich nicht belehren lassen. Wer sich für Allah einsetzt und womöglich sein Leben verliert dabei, der wird beim letzten Gericht vor Allah durchgewunken und kommt direkt ins Paradies.“

Und einer fügt hinzu: „Deshalb zucken islamische Attentäter nicht zurück, wenn die Polizei sie bedroht. Ja im Gegenteil, ein getöteter Attentäter hat den Platz im Paradies sicher, während ein lebendiger weiter darum kämpfen muss.“

„Aber so denken doch nicht alle Muslime!“, rufen wir erschrocken. „Nein, nein“, sagen sie. „Viele wollen einfach in Frieden leben. Aber durch ihren Glauben tragen sie den Gedanken zum heiligen Krieg weiter. Und keiner weiß, ob ihre Kinder sich nicht radikalisieren und ernst machen mit dem, was der Koran empfiehlt, so wie es ja schon in fast allen muslimischen Ländern geschehen ist.“

Eine junge Frau überlegt bereits, wohin sie fliehen könnte, sollten sich in Deutschland extreme Muslime durchsetzen. „Weißt du, sagt sie, wir haben wirklich Angst vor diesen Leuten. Und gleichzeitig sehen wir, dass die Deutschen vor uns Angst haben, als hätten wir unsere Messer dabei und wollten sie gleich abstechen.“

Puh. Es ist so schwierig in dieser Zeit, in der Islam-Diskussion das Richtige zu tun und zu denken. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, mit Bischof Eric Yassir darüber zu reden, der unglaublich viel über den Islam und seine Wucht in der Gesellschaft weiß, der aber auch weiß, dass es nicht sinnvoll sein kann, jetzt alle Ausländer unter Grundverdacht zu stellen.

                Wir sind Jünger Jesu. Wir sind dem Frieden und der Liebe verpflichtet. Aber wir sind auch verpflichtet, mit wachen Augen und Ohren zu beobachten, was sich in der Gesellschaft tut und das von Gott her zu durchdenken. Kommt und redet mit!

                                                                Eure Pfarrerin Andrea Nehring

 

 

 

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Pfarrer Hans-Dietrich Nehring
Pfarrerin Andrea Nehring