Digitale Räume, in all ihren verschiedenen Ausprägungen, sind in unserer Arbeit nicht mehr
wegzudenken.
Wir nutzen soziale Netzwerke, Messenger, Videokonferenzsysteme und viele weitere digitale Werkzeuge, um
miteinander zu kommunizieren oder um uns virtuell zu treffen.
Gleichzeitig wissen wir darum, dass mit ihrer Nutzung Risiken verbunden sind.
So können digitale Räume für Cybergrooming, Cybermobbing oder verschiedene Formen von Übergriffen genutzt
werden.
Um diesen Risiken zu begegnen, uns für sichere digitale Räume einzusetzen und die uns anvertrauten Menschen zu
schützen, vereinbaren wir für uns folgende Regelungen:
- Wir achten auf einen reflektierten Umgang mit privaten Handynummern. Wir sind uns bewusst, dass die private Handynummer nicht nur zur Kommunikation, sondern ermöglicht auch den Zugang zu
persönlichen Accounts in sozialen Medien dient.
- Die Nummern von Teilnehmenden dürfen nicht ohne deren mündlichen Einwilligung an andere weitergeleitet oder durch das Hinzufügen zu Gruppenkanälen mit anderen geteilt werden.
- Wir sind aktiv in der Administration unserer digitalen Kanäle, um Menschen vor belästigenden oder beleidigenden Kommentaren zu schützen.
- Für uns ist jede Form von digitaler Belästigung inakzeptabel. Sollte diese in unserem Einflussbereich stattfinden, bringen wir sie zur Sprache, dokumentieren sie und leiten konkrete
Interventionsmaßnahmen ein.
- Teilnehmende und Mitarbeitende werden darüber aufgeklärt, dass sie sich jederzeit an die Ansprechpersonen der Kirchengemeinde (Dekanatsbezirk, Einrichtung) wenden können, wenn sie sich online
belästigt oder bedroht fühlen.
- Wir bieten in der digitalen Kommunikation mehrere Möglichkeiten an (z.B. Homepage, Newsletter, Instagram), damit Teilnehmende und Mitarbeitende selbst entscheiden können, welche Wege sie nutzen
wollen.